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Prof. Dr. med. Armin Wessel + Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin
„Kunst für das Herz Ein Herz für die Kunst“ Herz und Kunst rücken zusammen; Künstler unterstützen die Pädiatrische Kardiologie! Das mag ungewöhnlich sein, fällt aber nicht schwer, denn beide, Künstler wie Kardiologen, sind dem Bild verpflichtet: Der Künstler erfreut das Herz mit farbigen Bildern; Schwarz-weiß Bilder helfen dem Kinderkardiologen, Herzfehler zu heilen. So beflügelt die Seelenverwandtschaft zwischen Künstlern und Kinderkardiologen dieses schöne Projekt. Thommy Ha gebührt Dank und große Anerkennung, dass es ihm gelungen ist, internationale Künstler so für das Herz zu begeistern, dass sie ihre Arbeiten herzkranken Kindern spendeten. Die Veröffentlichung dieser eindrucksvollen Bilder verdanken wir dem Engagement der Selbsthilfegruppen „Kleine Herzen Hannover e.V.“ und „Herzkind e.V.“. Die ehrenamtlichen Mitglieder der beiden Gruppen habe keine Mühe gescheut, diese Aktion für den guten Zweck zu planen und zu realisieren. Im Namen aller Mitarbeiter der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der MHH danke ich den Künstlern, allen voran Thommy Ha, und den Initiatoren für ihre großartige Unterstützung unserer Klinik.
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zur Kunsta(u)ktion "ART for HEART" am 05.05.2011 in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) - Mit freundlicher Unterstützung von "Kleine Herzen Hannover e.V."
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Etwa jedes 100. Kind leidet unter einer Fehlbildung des Herzens und/oder der herznahen Gefäße. Dank des medizinischen Fortschritts erreichen heute die meisten herzkranken Kinder das Erwachsenenalter. Bei unseren jungen Patientinnen und Patienten ist es aber nicht allein mit der medizinischen Versorgung getan. Gerade die Kleinsten in unserer Gesellschaft brauchen auch im Krankenhaus ihre gewohnten Bezugspersonen und eine besondere Betreuung. Der Verein „Kleine Herzen Hannover e.V. Hilfe für kranke Kinder“ nimmt sich engagiert dieser Themen an und fördert die seelische Betreuung der kleinen Patientinnen und Patienten und ihrer Familien. Der „Tag des herzkranken Kindes“ am 5. Mai 2011 mit der Ausstellungser- öffnung „ART for HEART“ in Anwesenheit des Bundesministers für Gesundheit, Dr. Philipp Rösler, ist ein besonderer Anlass, für die Ziele des Vereins zu werben. Ich wünsche den „Kleinen Herzen Hannover e.V.“ viel Erfolg bei der Versteigerung der von Thommy Ha weltweit gesammelten Gemälde und Collagen. Für die Feierstunde am 5. Mai 2011 hätten sich die Verantwortlichen keinen besseren Ort als die Medizinische Hochschule Hannover aussuchen können. Die Medizinische Hochschule Hannover hat wie kaum eine andere Einrichtung dazu beigetragen, dass in den letzten 30 Jahren die Überlebenschancen betroffener Kinder immer weiter gestiegen sind. Für jede Unterstützung dieser Arbeit, so zum Beispiel durch „Kleine Herzen Hannover“, bin ich sehr dankbar.
Aygül Özkan Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration
Ein Benefiz-Kunst-Projekt wurde vom Mainzer Künstler Thommy Ha ins Leben gerufen. Es soll Menschen vereinen, und einen Grundge- danken haben: Hilfe für herzkranke Kinder! 37 Künstler aus der ganzen Welt folgten dem Aufruf, und spendeten für diesen guten Zweck. In enger Zusammenarbeit mit dem Hilfsverein "kleine Herzen Hannover e.V." wurde am 05.05.2011 die erste erfolgreiche Auktion von "ART for HEART" in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) veranstaltet. Allen Unterstützern sei ein herzlicher Dank ausgesprochen.
Kinder, deren kleines Herz in Not ist, müssen viel Zeit im Krankenhaus verbringen. Für sie bedeutet das, aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen zu werden, sie haben Angst vor den Schmerzen und vor dem Alleinsein. Die außergewöhnliche Situation stellt deshalb für die betroffenen Familien eine große Belastung dar. Umso wichtiger ist es, die Eltern in der Betreuung ihrer herzkranken Kinder zu unterstützen. Daher verdient es Anerkennung und Dank, dass Sie sich mit Ihrem Verein „Kleine Herzen Hannover e.V. Hilfe für kranke Kinderherzen“ für die psychologisch-seelsorgerische Betreuung herzkranker Kinder und deren Familien einsetzen und ihnen helfen, auch während eines Krankenhausaufenthalts ein Stück Hoffnung und Lebensmut in ihrer schweren Situation zu bewahren. Ich habe sehr gerne die Schirmherrschaft über Ihr Benefiz-Kunst-Projekt „ART for HEART“ übernommen, dessen Erlös der Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmern auf den kinderkardiologischen Stationen der Medizinischen Hochschule Hannover zugute kommt. Mit Ihrer Initiative erleichtern Sie nicht nur den kleinen Herzpatienten in der Region den Klinikaufenthalt, sondern sensibilisieren darüber hinaus die Menschen vor Ort für die Probleme und Sorgen der betroffenen Familien. Den Künstlern, aber auch Ihnen als Organisatoren und den vielen Helfern, die sich hier mit ehrenamtlichem Engagement und Einfühlungsvermögen für herzkranke Kinder und deren Angehörige einsetzen, gilt mein besonderer Dank. Den Besucherinnen und Besuchern der Kunstausstellung wünsche ich großen Bieter-Spaß bei der im Rahmen des Aktionstages „Tag des herzkranken Kindes“ stattfindenden Versteigerung und allen Beteiligten eine großartige Veranstaltung zum Wohle derer, die besonders auf unsere Hilfe angewiesen sind: die herzkranken Kinder.
G R U S S W O R T E
A charity art project was launched from the Mainz Artist Thommy Ha. It aims to unite people, and have a basic idea: Help for kids with heart disease! 37 artists from around the world answered the call and made donations to the cause. In close cooperation with the Welfare Society "kleine Herzen Hannover e.V." on 05.05.2011 the first successful auction of "ART for HEART" at the Medizinische Hochschule Hannover (MHH) was organized. All supporters had uttered heartfelt thanks.
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Dr. med. Philipp Rösler Bundesminister für Gesundheit Schirmherr „ART for HEART“
David McAllister Niedersächsischer Ministerpräsident
Der Start ins Leben ist für Neugeborene mit einem Herzfehler nicht leicht. Zwei von drei kleinen Patienten hätten ohne Behandlung keine Überlebenschance. Selten wird der medizinische Fortschritt der Medizin und Chirurgie so deutlich wie bei solchen lebensbedrohenden Fehlbildungen des Herzens oder der großen Blutgefäße. Viele Herz- und Gefäßfehler können heute so korrigiert werden, dass die Kinder ihren Lebensweg mit einigen, wenigen oder auch gar keinen Einschränkungen fortsetzen. Für die betroffenen Familien ist das dennoch sehr belastend. Die Diagnose „Herzfehler“ für ein gerade geborenes Kind zählt sicherlich zu den schlimmsten Erlebnissen, denen man als Eltern begegnen kann. Denn das Herz ist wie kein anderes Organ sehr eng mit der Vorstellung von Leben und Gesundheit verknüpft. Es macht Mut, dass dank großer Entwicklungen in der Kinderkardiologie, Herzchirurgie und Anästhesie heute sehr viele Kinder ein nahezu normales Lebensalter erreichen können. Ich wünsche allen Beteiligten eine gelungene Auktion „ART for HEART“. ,
Den Schmerz im Ellenbogen eines gestürzten Kindes kann man liebevoll wegpusten. Wenn das eigene Kind hingegen plötzlich schwer oder sogar lebensbedrohlich erkrankt wie nichtig werden mit einem Mal viele Dinge. Wie wertvoll hingegen wird jetzt das Leben, die Gemeinsamkeit, der Augenblick. Als Vater von zwei kleinen Mädchen kann ich mir gut vorstellen, welche Ängste die Diagnose „Herzfehler“ bei Eltern auslösen kann. Dank moderner Medizin werden die Heilungs- und Überlebenschancen bei Herzfehlern immer besser. Oftmals können die Kinder ein fast normales Leben führen. Das ist für Familien, die von heute auf morgen aus ihrem Alltag geworfen werden, ein kleiner Lichtblick am Horizont. Der Verein „Kleine Herzen Hannover e.V.“ ist ihnen in dieser schwierigen Phase ihres Lebens eine wichtige Stütze. Der Auktion „ART for HEART“ wünsche ich viele Einnahmen im Sinne der guten Sache. Hannover, im April 2011
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Nur zu gerne nutze ich jede Gelegenheit, das lebendige Treiben in der Malschule unserer Kunsthalle zu beobachten. Gesunde und fröhliche Kinder, die mit viel Fantasie malen, basteln und experimentieren. Sie lernen sich selbst, ihre Fähigkeiten und ihre Mitmenschen besser kennen. Eine große Freude für jeden Zuschauer und Zuhörer! Im Januar bin ich selbst zum ersten Mal Großmutter geworden und natürlich ist da wie bei allen Eltern und Großeltern unwillkürlich auch der sorgenvolle Gedanke an die Gesundheit des Neugeborenen sowie der Wunsch, auch dem eigenen Enkel einmal bei der kreativen Entdeckung der Welt zuschauen zu können. Wie wunderbar, dass sich Menschen wie Ira und Jörns Thorsting, die ich seit Jahren kenne und schätze, aufgrund ihrer Lebenserfahrung mit vielen schönen Ideen für das Wohl kranker Kinder und ihrer Familien einsetzen. Ein solches Engagement verdient jede Unterstützung, damit alle Kinder in ihrer Entwicklung zu selbst bestimmten Persönlichkeiten die größtmögliche Unterstützung erhalten. Ich wünsche der Aktion „Art for Heart“ allen erdenklichen Erfolg und danke auch dem Künstler Thommy Ha für seinen Einsatz.
Die Herzkreislauferkrankungen sind bei den Erwachsenen die häufigste Todesursache. In der Medizinischen Hochschule Hannover haben wir insgesamt vier Abteilungen, die sich mit dem Herzen beschäftigen. Sowohl im Erwachsenen- als auch im Kinderbereich haben wir jeweils eine Abteilung Kardiologie und eine Abteilung Herzchirurgie, wobei die Kinderherzchirurgie fest zu der Abteilung für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie ( HTTG ) unter der Leitung von Herrn Prof. Haverich gehört. In den letzten Jahren wurden im Schnitt 400 Kinder am Herzen operiert, beziehungsweise wurden über 650 Kinder durch die Abteilung Kinderkardiologie betreut. Kleine Kinder mit angeborenen Herzfehlern sind eine große Herausforderung für die Kardiologen, die Kinderchirurgen, Intensivmediziner, das Pflegepersonal, aber insbesondere auch für die Familien und die Angehörigen. Schwerstkranke Kinder müssen versorgt werden, und der Erfolg der Behandlung in den ersten Tagen bestimmt das weitere Leben. Man kann gar nicht genug für diese Kinder tun, damit sie die Chance auf ein möglichst „normales“ Leben haben. Insofern danke ich stellvertretend für das ganze Präsidium der Medizinischen Hochschule Hannover für die Aktivitäten des Vereins „Kleine Herzen Hannover e.V.“
Prof. Dr. Johanna Wanka Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur
Dr. med. Andreas Tecklenburg Vizepräsident / Vorstand Krankenversorgung der Medizinischen Hochschule Hannover
Eske Nannen Geschäftsführerin der Kunsthalle Emden Stiftung Henri und Eske Nannen und Schenkung Otto van de Loo
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Mama, ich hab Angst! Kinder im Krankenhaus das geht nie ohne Furcht, ohne Tränen ab. Die fremde Umgebung, die fremden Menschen. Ärzte, die „pieksen“, Schwestern, die mit verdächtigen Instrumenten hantieren, Maschinen, die blinken und unheimliche Geräusche von sich geben. Wie wohl tut es dann, wenn die Eltern dabei sind! Sie trösten und beruhigen, sie geben Sicherheit. Allein in Deutschland hören jedes Jahr 7.000 Eltern die erschütternde Diagnose: angeborener Herzfehler! Deutsche Kinderkardiologen gehören zu den Besten der Welt. Trotzdem: Viele Krankenhausaufenthalte sind nötig, aufwändige Untersuchungen, oft Operationen. Die Angst des Kindes, die Angst der Eltern um das geliebte Kind bleibt. Und die Sehnsucht nach Nähe, um nichts zu verpassen, um Fragen stellen zu können, um keine Minute dieses bedrohten Lebens zu verpassen. Ira und Jörns Thorsting haben das alles erlebt. Wochenlang haben sie sich am Krankenhausbett ihres Sohnes abgelöst. Haben gebangt, haben gehofft, haben gezittert. Hatten zugleich ständig ein schlechtes Gewissen, weil sie sich zu wenig um die Schwester des kranken Kindes kümmern konnten. Die Nächte verbrachten sie umschichtig auf einem Plastikstuhl neben ihrem schlafenden Sohn. Die Gefahr für sein Leben wurde besiegt. Was blieb, war die tiefe Dankbarkeit für die Ärzte und Schwestern. Und ein Traum: Eltern-Kind-Zimmer auf den Stationen einzurichten! Dann kam der 28. Januar 2006. Der 20. Geburtstag des Sohnes und der Abend des Landespresseballs. Die Thorstings gewannen in der Tombola zwei VIP-Karten für das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Und Ira erkannte die Chance: Sie ließ die Karten von der Bühne herab versteigern. 40.000 Euro! Der Grundstock für die „Kleinen Herzen Hannover“ war geschaffen! Es fanden sich engagierte Mitstreiter. Der Verein HERZKIND engagiert sich seit mehr als 25 Jahren. Zusammen mit einem weiteren Verein, KINDERHERZ, können wir stolz vermelden: Alle Krankenzimmer der MHH-Kinderkardiologie sollen bis April 2012 Familien-gerecht umgebaut sein! Aber damit haben wir noch lange nicht alles erreicht! Eine Patientenküche, ein Aufenthaltsraum, ein „Zimmer der Ruhe“, damit sich die Verwandten zurückziehen können, wenn Angst oder Trauer zu groß sind. Ein verbessertes Arbeitsumfeld für das Pflegepersonal, weil auch das den kleinen Patienten zugute kommt. Und die Hilfe einer Psychologin. Dieses Projekt läuft seit dem August 2010 finanziert von „Kleine Herzen Hannover“ und der Robert-Enke-Stiftung. Zusammen mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum wird diese Betreuung auch für nicht Deutsch sprechende Familien ausgebaut. Wir lassen die Kinder nicht allein! ... Und die Eltern auch nicht! Kleine Herzen Hannover e.V. Hilfe für kranke Kinderherzen Hannover, Mai 2011
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